Beim Durchstöbern des Bücherregals staubte mir ein schon älteres Buch ‚Handwerkliche Holzverbindungen der Zimmerer‘ entgegen. Darin fand ich eine Schemazeichnung eines ‚französischen Schlosses‘, einer Längsverbindung für Balken. Vermutlich macht das kein Mensch mehr. Konstruktionsholz gibt es ‚endlos‘ im Handel und der Tischler nimmt einfach ein längeres Kantholz. Aber irgendwie war das Teil faszinierend und ich wurde aus der Zeichung nicht schlauer. ‚Versuch macht kluch‘ : Ich probier’s!

Ein Kantholz fand sich im Fundus. Ich hab’s in der Mitte durchgesägt und neu zusammengebaut. Genau genommen ist das eine komplizierte Art das Teil um 35cm zu verkürzen ;(

Die Ritzen und Ungenauigkeiten waren nicht geplant, aber es waren reichlich Äste im Weg. Immerhin habe ich jetzt verstanden, wie es funktioniert. Der nächste Versuch wird besser!

Perdix freut sich: Die Römer kannen diese Verbindung auch schon. Auf dem Handelsschiff ‚Laurons II‚ sind Teile des Kiels mit dieser Technik verbunden.

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